Haarausfall Neuigkeiten

27/01/2016

haircoaching - Viele Haarpatienten kennen das: Die Haare fallen und fallen und der nächste Termin beim Hautarzt ist erst in drei oder gar sechs Monaten möglich.
Seit Montag dieser Woche sollen Kassenpatienten schneller einen Termin bei einem Facharzt bekommen. Die kassenärztlichen Vereinigungen Westfalen-Lippe und Nordrhein haben einen neuen Vermittlungsservice gestartet. In dringenden Fällen sollen Patienten innerhalb von vier Wochen einen Termin erhalten. Die Dermatologen sind in dieses neue Vermittlungssystem eingebunden. Doch was bedeutet das in der Praxis?
Die eingerichteten Servicestellen erfassen einerseits die Angebote der Ärzte und nehmen andererseits Terminanfragen von Patienten entgegen. Menschen mit Haarausfall wird dieses neue System jedoch nicht gerecht werden. Denn nur ein Handvoll Dermatologen sind tatsächlich auf Haare und Haarausfall spezialisiert. Der Patient kann sich aber nach diesem neuen System den Facharzt nicht aussuchen. So wird es für Haarpatienten unverändert schwierig bleiben, denn die Servicestellen werden sie an irgendeinen Hautarzt verweisen. Pech, wenn dieser sich nicht gut mit den Haaren auskennt.
Das eigentliche Ziel, nämlich zu vermeiden, dass Patienten wegen ein und derselben Beschwerde von einem Arzt zum nächsten pilgern, wird im Bereich Haarausfall nicht zu errreichen sein.

23/01/2016

haircoaching - Wenn beispielsweise aufgrund einer fortschreitenden Alopecia areata auch die Augenbrauen ausfallen, wird mancher Frau schnell Permanent Make-up angeboten. Doch hier ist Vorsicht angesagt!
Nicht jede Kosmetikerin besitzt die professionelle Ausbildung und damit verbundene Fachkompetenz, um Augenbrauen wirklich natürlich nachzuzeichnen. Es kommt nicht selten zu Verzeichnungen, die dann von einem Hautarzt in einem mühsamen Prozess wieder weggelasert werden müssen. Auch sollte man bei den verwendeten Farbstoffen besonders kritisch sein. Auch wenn diese heute der Tätowiermittel-Verordnung unterliegen. Es kann durchaus zu allergischen Reaktionen und Entzündungen der Haut kommen. Daher ist unbedingt angeraten, vor der Entscheidung für ein Permanent Make-up alle nötigen Informationen über das Institut bzw. die Kosmetikerin einzuholen und evt. darum bitten, mit Kundinnen sprechen zu können.
Wer allergisch reagiert, aber auch bei Chemopatientinnen, deren Haare nach einigen Monaten wieder wachsen, bietet sich als gute Alternative das eigene, tägliche Nachziehen der Augenbrauen mit einem Augenbrauenpuder an. Hier erhalten Sie vielfach in Ihrem Zweithaarstudio entsprechende Beratung zu passenden Produkten.

23/01/2016

haircoaching - Wenn beispielsweise aufgrund einer fortschreitenden Alopecia areata auch die Augenbrauen ausfallen, wird mancher Frau schnell Permanent Make-up angeboten. Doch hier ist Vorsicht angesagt!
Nicht jede Kosmetikerin besitzt die professionelle Ausbildung und damit verbundene Fachkompetenz, um Augenbrauen wirklich natürlich nachzuzeichnen. Es kommt nicht selten zu Verzeichnungen, die dann von einem Hautarzt in einem mühsamen Prozess wieder weggelasert werden müssen. Auch sollte man bei den verwendeten Farbstoffen besonders kritisch sein. Auch wenn diese heute der Tätowiermittel-Verordnung unterliegen. Es kann durchaus zu allergischen Reaktionen und Entzündungen der Haut kommen. Daher ist unbedingt angeraten, vor der Entscheidung für ein Permanent Make-up alle nötigen Informationen über das Institut bzw. die Kosmetikerin einzuholen und evt. darum bitten, mit Kundinnen sprechen zu können.
Wer allergisch reagiert, aber auch bei Chemopatientinnen, deren Haare nach einigen Monaten wieder wachsen, bietet sich als gute Alternative das eigene, tägliche Nachziehen der Augenbrauen mit einem Augenbrauenpuder an. Hier erhalten Sie vielfach in Ihrem Zweithaarstudio entsprechende Beratung zu passenden Produkten.

19/01/2016

haircoaching - Bei einer Chemotherapie kommt es zu Haarausfall, weil einige der eingesetzten Medikamente sich auf schnell wachsende und häufig teilende Zellen auswirken. Dazu zählen nicht nur Krebszellen sondern auch u.a. die der Haarwurzeln und Haut.
Nicht nur im Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Wien, AKH, stehen seit kurzem die Telefone nicht mehr still. Durch einen Fernsehbeitrag wurde auf das Kopfhautkühl-System eines britischen Herstellers aufmerksam gemacht, das zukünftig Haarausfall bei einer Chemotherapie verhindern soll. Der Haarausfall stellt eine besondere Belastung für Frauen dar und wird oft als schlimmer empfunden als die eigentliche Krebserkrankung.
Die Kühlhaube soll vor, während und nach der Chemotherapie getragen werden. Durch ein Herunterkühlen der Blutgefäße in der Kopfhaut auf 15 bis 18 Grad, verengen sich diese, so dass weniger Chemotherapeutika in den Haarfollikel gelangen. Dadruch soll der Haarausfall verhindert werden.
Die Kühlhaube hilft aber offenbar nicht allen Patientinnen. Tests im Wiener AKH haben im Rahmen einer Anwendungsbeobachtung an Brustkrebspatientinnen gezeigt, dass die Kühlhaube nur bei einem Drittel der Patientinnen sehr gut wirkt. 

Dennoch kann dies als ein erster wichtiger Schritt gesehen werden, dass mittelfristig zumindest einem Teil der Patientinnen die Haare erhalten bleiben. Außerdem wird verschiedentlich versucht, die Chemotherapie nach und nach durch neue Immuntherapien zu ersetzen. Bereits jetzt konnte nach Aussage des AKH die Anzahl der Chemotherapeutika, die Haarausfall verursachen halbiert werden. Neue Immuntherapien haben zwar auch Nebenwirkungen, aber Haarausfall gehört nicht dazu.

13/01/2016

haircoaching - Vor 12 Jahren hat Jenny Latz mit ihrem Projekt Haircoaching® begonnen, insgesamt kümmert sie sich mit Informationen, Beratung und Vernetzung seit 20 Jahren um Menschen mit Haarausfall. So haben auch viele Einzelprojekte und -angebote bereits seit vielen Jahren Bestand.
Wir werden alle älter!
Einige der bislang in der Liste von Haarspezialisten genannten Dermatologen werden Sie nun vergeblich suchen, weil sie in den wohlverdienten Ruhestand eingetreten sind. Leider gibt es momentan nicht allzu viele neue Haarspezialisten in der jüngeren Generation. Wir werden jedoch weiter recherchieren, um Ihnen auch zukünftig gute Adressen im medizinischen Bereich anbieten zu können.
Wir danken alle Ruheständlern für die gute Zusammenarbeit!
 

13/01/2016

haircoaching - Vor 12 Jahren hat Jenny Latz mit ihrem Projekt Haircoaching® begonnen, insgesamt kümmert sie sich mit Informationen, Beratung und Vernetzung seit 20 Jahren um Menschen mit Haarausfall. So haben auch viele Einzelprojekte und -angebote bereits seit vielen Jahren Bestand.
Wir werden alle älter!
Einige der bislang in der Liste von Haarspezialisten genannten Dermatologen werden Sie nun vergeblich suchen, weil sie in den wohlverdienten Ruhestand eingetreten sind. Leider gibt es momentan nicht allzu viele neue Haarspezialisten in der jüngeren Generation. Wir werden jedoch weiter recherchieren, um Ihnen auch zukünftig gute Adressen im medizinischen Bereich anbieten zu können.
Wir danken alle Ruheständlern für die gute Zusammenarbeit!
 

13/01/2016

haircoaching - Vor 12 Jahren hat Jenny Latz mit ihrem Projekt Haircoaching® begonnen, insgesamt kümmert sie sich mit Informationen, Beratung und Vernetzung seit 20 Jahren um Menschen mit Haarausfall. So haben auch viele Einzelprojekte und -angebote bereits seit vielen Jahren Bestand.
Wir werden alle älter!
Einige der bislang in der Liste von Haarspezialisten genannten Dermatologen werden Sie nun vergeblich suchen, weil sie in den wohlverdienten Ruhestand eingetreten sind. Leider gibt es momentan nicht allzu viele neue Haarspezialisten in der jüngeren Generation. Wir werden jedoch weiter recherchieren, um Ihnen auch zukünftig gute Adressen im medizinischen Bereich anbieten zu können.
Wir danken alle Ruheständlern für die gute Zusammenarbeit!
 

04/12/2015

haircoaching - Seit einigen Monaten wird eine Studie zu einer möglichen neuen Therapie der alopecia areata immer wieder in den Medien besprochen. US-Mediziner berichten im Fachblatt "Science Advances" Ergebnisse von Versuchen mit zwei bereits zugelassenen Wirkstoffen. Diese sollen spezielle Enzyme in den Haarfolikeln hemmen und so das Haarwachstum anregen. Gezeigt hat sich das zumindest in Zellversuchen und in Experimenten an Tieren.
Allerdings ist es für den Laien sehr schwierig, die Wirkstoffe und die Studienergebnisse zu verstehen.
Im Deutschlandfunk gab Frau Prof. Christiane Bayerl, Direktorin der Klinik für Dermatologie und Allergologie an den Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden kürzlich ein Interview zu den Erfolgsaussichten der Therapie.
Das Gespräch mit Frau Prof. Bayerl können Sie sechs Monate in der Mediathek des Deutschlandfunks nachhören. MEDIATHEK-DLF

03/12/2015

haar-ausfall.com - Der diffuse Haarausfall kann viele unterschiedliche Ursachen haben. Die häufigste Ursache ist vermutlich ein Eisenmangel, der über einen niedrigen Eisenspeicherwert (Ferritin) im Blut nachgewiesen wird. Aber auch andere Mangelsituationen können diffusen Haarausfall verursachen. Darmerkrankungen, die zu einer beschleunigten Passage mit verminderter Nährstoffaufnahme führen, wie z.B. starke Magen-Darminfekte oder chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, können auf diesem Wege zu den gleichen Effekten führen wie andere Formen der Mangelernährung (Diäten). Auch nach Operationen am Magen-Darmtrakt, insbesondere wenn Teile des Magens oder des Darms entfernt wurden, kann es zu Haarausfall kommen.

Üblicherweise endet eine Episode diffusen Haarausfalls wenige Monate, nachdem die Ursache abgestellt wurde, also z.B. nach dem Ende des Magen-Darminfekts. Es erscheint logisch, dass die Stärke des Haarausfalles geringer ausfallen müsste, wenn während des Infekts und in der Erholungsphase nach dem Infekt eine Medikation erfolgt, die einer Mangelsituation entgegen wirkt. Weitere Informationen finden Sie hier: Haar-Ausfall.com

01/10/2015

haircoaching - Ende der 1990-er Jahre hoch gelobt, hat die Veröffentlichung einer kanadischen Studie den Wirkstoff Finasterid als Mittel gegen die erbliche Alopezie beim Mann nun in die Diskussion gebracht.
Dr. Mary K. Samplaski führte mit Kollegen am Mount Sinai Hospital im kanadischen Ontario eine sogenannte prospektive Studie durch. Bei einer prospektiven Studie soll eine Hypothese der (hier) medizinischen Wirksamkeit überprüft werden. Dabei wird vorher festgelegt, um welche Hypothese es sich handelt. Im vorhandenen Fall wurde geprüft, ob die Einnahme von Finasterid in Tablettenform die Spermienzahl bei an einer Oliogospermie* leidenden Männern unter eine als kritisch zu betrachtende Grenze sinkt. Die Autoren aus Kanada kommen u.a. zu dem Ergebnis, dass diesen Männern Finasterid nicht verschrieben werden sollte.
Prof. Hans Wolff, München hält die Zahl von letztlich nur 14 Männern, deren Werte vor und nach der Einnahme verglichen werden konnten, für zu gering. Andererseits betonen die Kritiker, dass ein Medikament, dass in wesentliche Prozesse des Körpers eingreife für eine rein kosmetische Indikation nicht hätte zugelassen werden dürfen.

Nun werden größere Studien gefordert. In der Zwischenzeit müssen betroffene Männer sich nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt selbst ein Urteil bilden. Im folgenden haben wir die wesentlichen Links für Sie zusammengestellt.

Studie Finasterid
Arzneimittelbrief Finasterid
Artikel Medscape Deutschland

* = verminderte Anzahl von Spermien im Ejakulat