Haarausfall Neuigkeiten

29/01/2018

haircoaching - Forscher der Yonsei University in Seoul berichten in einem Artikel des Journal of Investigative Dermatology von einem neuen Wundermittel mit dem uncharmanten Namen PTD-DMB, das Haarausfall nicht nur vorbeugen, sondern auch das Haarwachstum fördern soll. Dabei handelt es sich um einen biochemischen Wirkstoff. Dieser wurde zunächst bei Mäusen angewendet, denen danach tatsächlich mehr Haare wuchsen.
Im Verlauf der Untersuchungen fanden die Forscher heraus, dass Haarausfall durch die Verbindung von zwei Proteinen auf der Kopfhaut verursacht werden könnte. Diese greifen die Haarwurzel an. Durch Auftragen von PTD-DMB soll die Verbindung der beiden Proteine blockiert werden, so dass das Haar wieder wachsen kann .

Unklar scheint offenbar zu sein, welche Nebenwirkungen das Mittel hat und ob es unter Umständen gesundheitsgefährdend ist. Bis zur Anwendung beim Menschen dürfte es also noch ein sehr langer Weg sein.

29/01/2018

haircoaching - Die frontal fibrosierende Alopezie - kurz FFA - nach Kossard ist vermutlich eine autoimmune Störung, bei der es zu Vernarbung der Kopfhaut und Zerstörung der Haarfollikel kommen kann. Da die vernarbenden Alopezien in den letzten Jahren epidemisch zugenommen haben, hat das Clinical Research Center for Hair and Skin Science an der Charité in Berlin unter Frau Prof. Blume-Peytavi damit begonnen, Patientendaten zu erfassen. Mit einer Auswertung möglichst vieler Daten Betroffener erhofft man sich einen ersten Aufschluss über den starken Anstieg der Erkrankungen.
Wenn du daran teilnehmen möchtest, dann kannst du deinen behandelnden Dermatologen bitten, die Unterlagen zur Registrierung anzufordern. Wichtig ist, dass die Diagnose FFA feststeht. Betroffene selbst können sich nicht registrieren lassen. Eine Teilnahme ist also nur über den Arzt möglich!
Hier die Kontaktdaten für deinen Arzt:

Dr. med. Vera Kanti, Assistenzärztin Dermatologie, Prüfärztin

E-Mail: vera.kanti[at]charite.de
Telefon: 030-450518178
Fax: 030-450518998

 

18/01/2018

Schütthaar, Streuhaar, Haarverdichterspray ... es gibt viele Namen für diese geniale Idee, die bereits vor ca. 20 Jahren entwickelt wurde. Allen ist eins gemeinsam:

Es handelt sich um kleine haarähnliche Fasern, die sogenannten Fibers. Diese werden auf den Kopf gestreut oder gesprüht und docken an den eigenen Haaren an. Kahle Stellen verschwinden optisch. Es entsteht der Eindruck, als gäbe es gar kein lichtes Haar.

16/01/2018

Am Samstag, 27/01/2018 im Literaturhaus Darmstadt um 18 Uhr zeigt die Fotografin Rahel Welsen die Portraitfotos, die sie auf ihrer Reise durch Deutschland und die Schweiz im Jahr 2017 von uns Frauen mit Alopecia areata gemacht hat. Rahel Welsen ist keine Unbekannte in der Fotoszene.

Seit 2012 lebt Rahel Welsen selbst aufgrund der Alopecia areata ohne Haare. Auch wenn es sich anfangs wie ein schwerer Schicksalsschlag anfühlte, so findet die Darmstädter Fotografin ihre eigene Glatze mittlerweile cool.
Doch wie leben andere Frauen ohne dieses wesentliche Merkmal von Weiblichkeit? Das wollte Rahel Welsen mit ihren Fotos herausfinden und hat sie zu ihren Erfahrungen in der Öffentlichkeit befragt.

Ein tolles Fotoprojekt, an dem viele Frauen mit Areata aus der Community von Jenny Latz teilgenommen haben, aber auch Jenny selbst war dabei. Die Vorgeschichte könnt ihr im Blog von Jenny nachlesen unter: Tolles Fotoprojekt --- Fotos von der Fotosession bei Jenny findet ihr unter Community
 

05/12/2017

Das Pharmaunternehmen Pfizer hat nach umfangreichen Studien mit mehr als 6.300 Patienten die Zulassung für Tofacitinib durch die EMEA (steht für: Europäische Arzneimittel-Agentur) erreicht. Diese Zulassung gilt jedoch nur für die Behandlung erwachsener Patienten mit mittelschwerer bis schwerer, aktiver rheumatoider Arthritis.

Ob dies auch eine Behandlung für die Alopecia areata darstellen könnte, kannst du unter dem folgenden Link nachlesen:
TOFACITINIB

 

28/11/2017

Nicht nur die dermatologische Forschung, sondern auch die Biotechnologie könnten viele bisher noch unbekannte Zusammenhänge bei Haarwachstum und -ausfall klären. Haarfollikelstammzellen können - so viel weiß man inzwischen - während der gesamten Lebenszeit neue Haare produzieren. Auch kennt man schon seit langem die verschiedenen Phasen des Zyklus eines Haarfollikels. Hier insbesondere die Wachstumsphase (Anagen) und die Ruhephase (Telogen). Unbekannt blieb jedoch bisher, was genau dazu führt, dass der Haarfollikel von der Telogen- wieder in eine neue Anagenphase übergeht.
Nun haben Forscher die besondere Bedeutung von Laktat für Aktivierung der Haarfollikelstammzellen herausgefunden. Wenn du den Artikel lesen willst, musst du dich anmelden. Hier ist der Link zum Artikel: LAKTAT

07/11/2017

Haarausfall tritt nach der Geburt eines Kindes sehr häufig auf. Viele Frauen haben während der Schwangerschaft plötzlich viele und schöne Haare. Das kommt von der starken hormonellen Umstellung des Körpers und einem hohen Hormonspiegel.
Wir erklären in einem aktuellen Artikel, was genau den Haarausfall verursacht und welche Lösungen es gibt - hier geht es zum Artikel HAARAUSFALL-GEBURT

06/11/2017

Die Kopfhaare zu verlieren ist das eine, aber viel belastender ist der Verlust der Gesichtshaare wie Augenbrauen, Wimpern und bei Männern der Bart. Das betrifft besonders Menschen mit Alopecia areata universalis.
Es gibt einige Behandungsversuche für die verlorenen Haare auf dem Kopf. Doch so manches dieser Mittel will sich niemand freiwillig ins Gesicht schmieren, oder?!

Jenny Latz hat sich auch hier für euch auf die Suche begeben und ist fündig geworden.

24/10/2017

NAAF/USA - Während die Anwendung von Minoxidil bei der Alopecia areata bei uns in Deutschland fast gar nicht zur Anwendung kommt, empfiehlt die amerikanische Selbsthilfeorganisation, National Alopecia Areata Foundation, NAAF, Minoxidil beim kreisrunden Haarausfall als mögliche Behandlung.
Wir haben für euch den entsprechenden Text auf der Website der NAAF übersetzt:

Topisches Minoxidil: Fünf Prozent topische Minoxidil-Lösung, die zweimal täglich aufgetragen wird, kann Haare bei Alopecia areata nachwachsen lassen. Auch Kopfhaut, Augenbrauen und Bartbereich können reagieren.
Wenn die Kopfhaare vollständig nachgewachsen sind, kann die Behandlung gestoppt werden.
Zwei Prozent topische Minoxidil-Lösung allein ist bei Alopecia areata nicht wirksam. Die Reaktion kann sich verbessern, wenn Cortisoncreme dreißig Minuten nach dem Monoxidil angewendet wird.
Topisches Minoxidil ist sicher, einfach zu bedienen und senkt den Blutdruck bei Personen mit normalem Blutdruck nicht. Topische Minoxidil-Lösung ist bei der Behandlung von Areata-Patienten mit 100% Kopfhaut-Haarverlust nicht wirksam.

Quelle: https://www.naaf.org/alopecia-areata/alopecia-areata-treatments-old

24/10/2017

haircoaching - Wenn die Kopfhaut juckt und vielleicht auch noch gerötet ist, fallen oft auch vermehrt Haare aus. Dann ist die Panik oft groß. Informationen helfen gerade in solchen Fällen.
In einem aktuellen Artikel erklären wir, woran es liegen könnte, wenn die Kopfhaut juckt und gerötet ist. Was man unternehmen muss und wie man das Problem wieder los wird.
Hier geht es zum Artikel KOPFHAUTJUCKEN