Haarausfall Neuigkeiten

06/03/2018

haircoaching - Von koreanischen Dermatologen wurde im Jahr 2016 eine Studie veröffentlicht, mit der man ein Bewertungssystem für das Fortschreiten der gesamten Haarausfall Aktivität bei Alopezie Areata Patienten mit pigmentiertem Haar erstellen wollte. Damit wollte man eine Entwicklungs- und Zuverlässigkeitsbewertung erhalten.

Es wurde versucht, ein Messinstrument, den sog. Alopecia Areata Progression Index, kurz AAPI, zur Bewertung der gesamten Haarausfallaktivität bei AA-Patienten mit pigmentiertem Haar zu entwickeln.

Die Kopfhautoberfläche wurde in 4 Quadranten unterteilt. In jedem Quadranten wurde die Haarausfallaktivität auf der Grundlage klinischer Befunde bewertet. Die AAPI wurde bei 17 Patienten mit unterschiedlichen Schweregraden von AA gemessen. Dies ist natürlich eine sehr geringe Zahl von Patienten, um Rückschlüsse auf alle zu erlauben.

Hierbei spielte die Reliabilität (Zuverlässigkeit) eine große Rolle. Das ist ein Maß für die formale Genauigkeit bzw. Verlässlichkeit wissenschaftlicher Messungen. Interobserver- und Intraobserver-Reliabilitäten wurden von 4 Forschern bewertet. Ein signifikanter Zusammenhang der AAPI wurde zwischen den 4 Forschern gefunden.

Die Wissenschaftler zogen daraus die Schlussfolgerung, dass die AAPI offenbar ein System darstellt, das in der Lage ist, die allgemeine Haarverlustaktivität bei AA-Patienten mit unterschiedlichem Schweregrad zu quantifizieren.

Quelle: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26757319

27/02/2018

Lüneburg - Eine Lehrerin aus Niedersachsen, die vermutlich wegen Alopecia areata dauerhaft haarlos ist, hatte zunächst 50 Prozent Beihilfe des Landes bekommen für die Anschaffung einer Kunsthaarperücke zum Preis von 490 €. Diesen Zuschuss gab es auch für eine zweite Perücke. Doch als die Behörde nach zwei Jahren den Zuschuss für eine dritte Perücke nicht zahlen wollte, ging die Lehrerin vor das Oberverwaltungsgericht Lüneburg und verlor.
Nun beginnt die Verwirrung:
Das Gericht begründete sein Urteil damit, dass Aufwendungen für Perücken bis zu einem Betrag von 512 Euro grundsätzlich beihilfefähig seien bei entstellendem oder kompletten Haarverlust. Auch für eine Zweitperücke werde gezahlt. Beihilfe für jede weitere Perücke sei aber nur rechtmäßig, wenn seit der vorangegangenen Beschaffung mindestens vier Jahre vergangen sind.
Hier der Link zum Urteil des OVG: Urteil-OVG-Lüneburg

Doch bereits kurz nach diesem Urteil meldete sich das Finanzministerium Hannover zu Wort und wies darauf hin, dass sich die Rechtslage mittlerweile geändert habe. Das  Urteil im Lüneburg-Fall bezog sich noch auf die alten, bis Ende Juni 2017 geltenden Regeln. Nun seien Kosten bis 700 Euro beihilfefähig und für die erneute Beschaffung einer Perücke gebe es jetzt bereits nach zwei Jahren einen Anspruch auf Beihilfe.

06/02/2018

haircoaching - Immer mehr niedergelassene Dermatologen bieten eine PRP Behandlung bei Haarausfall als IGEL-Leistung an. Die Kassen zahlen also nicht für diese Behandlung.
Ein Grund mehr zu fragen, was eigentlich dahinter steckt. Was bringt mir eine PRP Behandlung, bei welchem Haarausfall und was ist das eigentlich?
Wir haben unseren Expertenrat hierzu befragt.
Den ganzen Artikel findest du unter dem folgenden Link: PRP-Behandlung
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06/02/2018

Jenny Latz - Vichy hat seit einiger Zeit ein Online-Magazin mit vielen tollen News zu Beauty, Haut, Haarausfall u.v.m., das auch ich bereits abonniert habe und mit Begeisterung lese. Le Vichy Mag erreicht jeden Monat 60.000 Haut- und Haarpflege interessierte NutzerInnen in Deutschland!

Nun hatte ich die Ehre im Rahmen der Serie Starke Frauen mit einem Interview kleine Einblicke in mein Leben zu geben.

Zum Lesen klicke einfach auf diesen Link: LeVichyMag-Jenny Latz

06/02/2018

Jenny Latz - Vichy hat seit einiger Zeit ein Online-Magazin mit vielen tollen News zu Beauty, Haut, Haarausfall u.v.m., das auch ich bereits abonniert habe und mit Begeisterung lese. Le Vichy Mag erreicht jeden Monat 60.000 Haut- und Haarpflege interessierte NutzerInnen in Deutschland!

Nun hatte ich die Ehre im Rahmen der Serie Starke Frauen mit einem Interview kleine Einblicke in mein Leben zu geben.

Zum Lesen klicke einfach auf diesen Link: LeVichyMag-Jenny Latz

29/01/2018

haircoaching - Forscher der Yonsei University in Seoul berichten in einem Artikel des Journal of Investigative Dermatology von einem neuen Wundermittel mit dem uncharmanten Namen PTD-DMB, das Haarausfall nicht nur vorbeugen, sondern auch das Haarwachstum fördern soll. Dabei handelt es sich um einen biochemischen Wirkstoff. Dieser wurde zunächst bei Mäusen angewendet, denen danach tatsächlich mehr Haare wuchsen.
Im Verlauf der Untersuchungen fanden die Forscher heraus, dass Haarausfall durch die Verbindung von zwei Proteinen auf der Kopfhaut verursacht werden könnte. Diese greifen die Haarwurzel an. Durch Auftragen von PTD-DMB soll die Verbindung der beiden Proteine blockiert werden, so dass das Haar wieder wachsen kann .

Unklar scheint offenbar zu sein, welche Nebenwirkungen das Mittel hat und ob es unter Umständen gesundheitsgefährdend ist. Bis zur Anwendung beim Menschen dürfte es also noch ein sehr langer Weg sein.

29/01/2018

haircoaching - Die frontal fibrosierende Alopezie - kurz FFA - nach Kossard ist vermutlich eine autoimmune Störung, bei der es zu Vernarbung der Kopfhaut und Zerstörung der Haarfollikel kommen kann. Da die vernarbenden Alopezien in den letzten Jahren epidemisch zugenommen haben, hat das Clinical Research Center for Hair and Skin Science an der Charité in Berlin unter Frau Prof. Blume-Peytavi damit begonnen, Patientendaten zu erfassen. Mit einer Auswertung möglichst vieler Daten Betroffener erhofft man sich einen ersten Aufschluss über den starken Anstieg der Erkrankungen.
Wenn du daran teilnehmen möchtest, dann kannst du deinen behandelnden Dermatologen bitten, die Unterlagen zur Registrierung anzufordern. Wichtig ist, dass die Diagnose FFA feststeht. Betroffene selbst können sich nicht registrieren lassen. Eine Teilnahme ist also nur über den Arzt möglich!
Hier die Kontaktdaten für deinen Arzt:

Dr. med. Vera Kanti, Assistenzärztin Dermatologie, Prüfärztin

E-Mail: vera.kanti[at]charite.de
Telefon: 030-450518178
Fax: 030-450518998

 

18/01/2018

Schütthaar, Streuhaar, Haarverdichterspray ... es gibt viele Namen für diese geniale Idee, die bereits vor ca. 20 Jahren entwickelt wurde. Allen ist eins gemeinsam:

Es handelt sich um kleine haarähnliche Fasern, die sogenannten Fibers. Diese werden auf den Kopf gestreut oder gesprüht und docken an den eigenen Haaren an. Kahle Stellen verschwinden optisch. Es entsteht der Eindruck, als gäbe es gar kein lichtes Haar.

16/01/2018

Am Samstag, 27/01/2018 im Literaturhaus Darmstadt um 18 Uhr zeigt die Fotografin Rahel Welsen die Portraitfotos, die sie auf ihrer Reise durch Deutschland und die Schweiz im Jahr 2017 von uns Frauen mit Alopecia areata gemacht hat. Rahel Welsen ist keine Unbekannte in der Fotoszene.

Seit 2012 lebt Rahel Welsen selbst aufgrund der Alopecia areata ohne Haare. Auch wenn es sich anfangs wie ein schwerer Schicksalsschlag anfühlte, so findet die Darmstädter Fotografin ihre eigene Glatze mittlerweile cool.
Doch wie leben andere Frauen ohne dieses wesentliche Merkmal von Weiblichkeit? Das wollte Rahel Welsen mit ihren Fotos herausfinden und hat sie zu ihren Erfahrungen in der Öffentlichkeit befragt.

Ein tolles Fotoprojekt, an dem viele Frauen mit Areata aus der Community von Jenny Latz teilgenommen haben, aber auch Jenny selbst war dabei. Die Vorgeschichte könnt ihr im Blog von Jenny nachlesen unter: Tolles Fotoprojekt --- Fotos von der Fotosession bei Jenny findet ihr unter Community
 

05/12/2017

Das Pharmaunternehmen Pfizer hat nach umfangreichen Studien mit mehr als 6.300 Patienten die Zulassung für Tofacitinib durch die EMEA (steht für: Europäische Arzneimittel-Agentur) erreicht. Diese Zulassung gilt jedoch nur für die Behandlung erwachsener Patienten mit mittelschwerer bis schwerer, aktiver rheumatoider Arthritis.

Ob dies auch eine Behandlung für die Alopecia areata darstellen könnte, kannst du unter dem folgenden Link nachlesen:
TOFACITINIB