Haarausfall Neuigkeiten

31/05/2018

Berlin - Es tut sich wieder was in der Forschung der Alopecia areata. Gerne möchte ich euch auf eine klinische Studie zur Behandlung von Alopecia Areata bei Kindern und Jugendlichen aufmerksam machen.
Das Forschungszentrum für Haut und Haare der Charité in Berlin beteiligt sich gemeinsam mit einem Studienzentrum in Bremen an der Durchführung  einer multizentrischen Studie.
In dieser Studie wird ein Studienmedikament für die Behandlung von Alopecia areata bei Kindern und Jugendlichen untersucht. Das Studienmedikament ist ein pflanzliches Präparat, das als Hautlösung aufgetragen wird. Bis heute haben 278 Erwachsene in verschiedenen Studien dieses Medikament zwei bis zwölf Monate lang zweimal täglich aufgetragen, und es wurde gut vertragen. Es wurde gezeigt, dass die zweimal tägliche Anwendung des Produkts den Haarausfall deutlich reduzieren und das Nachwachsen der Haare verbessern kann.

Bei dieser klinischen Studie soll nun untersucht werden, ob die Hautlösung bei Kindern und Jugendlichen mit Alopecia areata die Haare wirksam nachwachsen lässt und ob sie sicher ist.

Für diese Studie werden gesucht:

  • männliche und weibliche Patienten zwischen 2  und 17 Jahren
  • mit einer aktiven Alopecia Areata, bei der 25% bis 95% der Kopfhaut betroffen sind

Alle weiteren Detailinformationen und die Kontaktdaten findet ihr unter diesem Link: STUDIE-ALOPECIA-AREATA

06/02/2018

Jenny Latz - Vichy hat seit einiger Zeit ein Online-Magazin mit vielen tollen News zu Beauty, Haut, Haarausfall u.v.m., das auch ich bereits abonniert habe und mit Begeisterung lese. Le Vichy Mag erreicht jeden Monat 60.000 Haut- und Haarpflege interessierte NutzerInnen in Deutschland!

Nun hatte ich die Ehre im Rahmen der Serie Starke Frauen mit einem Interview kleine Einblicke in mein Leben zu geben.

Zum Lesen klicke einfach auf diesen Link: LeVichyMag-Jenny Latz

20/09/2017

Hamburg - Im Jahr 2009 führten Studenten des Arbeitsbereiches Kosmetikwissenschaft der Universität Hamburg unter Begleitung von Frau Prof. Martina Kerscher eine wissenschaftliche Untersuchung durch zu diesem Thema durch. Man wollte Erkenntnisse darüber erhalten, wie sich Form und Ausprägung von Haarausfall auf das körperliche, seelische und soziale Befinden auswirken.
Einige von euch haben an der Befragung teilgenommen. Doch was ist daraus geworden? Wie waren die Ergebnisse?
Mit einem kleinen KLICK auf den folgenden Link könnt ihr sie nachlesen. HAARAUSFALL-LEBENSQUALITÄT

17/08/2017

Um die Zusammenhänge von Haarwuchs und -ausfall ganz verstehen zu können, bedarf es umfangreicher Forschungsprojekte. Die Stiftung für Haar- und Hautforschung, HSRF, an der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Charité-Universitätsmedizin Berlin wurde im Jahr 2012 gegründet und fördert die klinische und experimentelle Forschung auf dem Gebiet der Haarerkrankungen und der Hautbarriere.
Hair Skin Research FoundationIn der Stiftung arbeiten Experten aus den Bereichen Dermatologie, Kinderdermatologie, Versorgungsforschung  und zahlreichen weiteren Disziplinen zusammen. Durch internationale Kooperation entwickelt die Stiftung für Haar- und Hautforschung Forschungsprojekte mit dem alleinigen Ziel der Wiederherstellung und / oder Erhaltung der Haar- und Haut-Gesundheit und der daraus resultierenden Verbesserung der Lebensqualität für Patienten und Pflegekräfte.

Erkenntnisse zur Biologie und Physiologie des Haarfollikels sind wichtig, um Haarerkrankungen besser verstehen zu können. Um effektiv und fundiert helfen zu können, muss die Haarerkrankung exakt und präzise diagnostisch abgeklärt werden. Hierfür sind verbesserte innovative Technologien wichtig. Diese bieten die Grundlage dafür, neue Therapien zu entwickeln und verbesserte Behandlungsmöglichkeiten zu schaffen.
Das Ziel der Behandlung von Haarausfall sind Haarqualität, Haardichte, Haardicke, Haarstruktur, Haarpigmentierung und vor allem das Haarwachstum.

Ihre Unterstützung hilft!

Die Stiftung für Haar- und Hautforschung, HSRF ist eine europaweit aktive rechtsfähige Stiftung, die gezielt Forschung zum Thema Haare, Haarerkrankungen und Hautbarriere unterstützt. Wenn Sie unter Haarausfall leiden, denken Sie auch an die nachfolgenden Generationen. Geben Sie kein Geld für dubiosen Behandlungsmethoden aus, sondern spenden Sie stattdessen an die Forschung. Ihre Spende an die Stiftung für Haar- und Hautforschung (HSRF) kommt der Haar- und Hautforschung unmittelbar zugute. HSRF unterstützt klinische und experimentelle Forschungsprojekte an der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin.
Hier geht es zum SPENDENKONTO

26/07/2017

Die Ärzte-Zeitung berichtet - Nur die Patienten selbst können ihre behandelnden Ärzte von der Schweigepflicht entbinden. Eine allgemeine Prozessvollmacht eines Rechtsanwalts reicht dafür nicht aus, wie das Landesarbeitsgericht (LAG) Düsseldorf in einem aktuell veröffentlichten Urteil (AZ:7Sa603/12) feststellt.
Das Urteil zeigt außerdem drohende arbeitsrechtliche Nachteile auf, wenn statt eines psychischen Grundleidens nur körperliche Folgeerkrankungen in die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung eingetragen werden.
Hier können Sie den Artikel vollständig lesen...

12/07/2017

haircoaching - Immer wieder erreichen uns Anfragen zur Naturheilkunde. Daher haben wir bei unabhängigen Experten auf diesem Gebiet nachgefragt, was die Naturheilkunde und/oder die Homöopathie gegen Haarausfall bewirken können. Herr Dr. rer. nat. Henning Albrecht ist Geschäftsführer der Karl und Veronica Carstens-Stiftung in Essen, die unter anderem unzählige wissenschaftliche Projekte auf diesem Gebiet fördert.

 ... Mir ist auch aus der Fachliteratur keine spezielle naturheilkundliche Methode bei dieser Indikation bekannt. Ich habe lediglich gehört, dass ein homöopathischer Therapieversuch im Einzelfall Sinn macht; aber eben nur im Einzelfall, wobei man auf jeden Fall einen homöopathischen Arzt aufsuchen sollte.

Dr. Albrecht


Informationen zur Carstens Stiftung und zur Klinik für Naturheilkunde und integrative Medizin in Essen finden Sie unter:

www.carstens-stiftung.de oder
www.kliniken-essen-mitte.de

12/07/2017

haircoaching - Es gibt viele Einflüsse, die Ihre Haare in ihrer Struktur schädigen können. Der erfahrene Frisör oder ein Dermatologe können solche Beeinträchtigungen schnell erkennen.
Die bekannteste Schädigung von Haaren ist Spliss. Das bedeutet, dass die äußeren Schuppen des Haares aufgeraut sind oder sich die Haarenden spalten. Spliss entsteht durch falsche Behandlung der Haare. Zu kräftiges Bürsten und Kämmen in nassem Zustand oder das ständige Aufstoßen der Haarspitzen greifen die empfindliche Außenhaut des Haares an.

Auch Haarbruch, fehlender Glanz oder Widerspenstigkeit sind Anzeichen für ungesundes Haar. Durch die richtige Pflege kann man Haarschädigungen vorbeugen.

01/07/2017

Seit einigen Jahren läuft eine Genstudie an der Uniklinik Bonn, bei der bisher das Blut von über 3.000 Patienten untersucht wurde. Knapp ein Viertel davon hat auch einen betroffenen Familienangehörigen. Je weiter entfernt der Verwandtschaftsgrad, um so geringer das Risiko, eine alopecia areata zu entwickeln.
Es wurden mehrere Gene indentifiziert, die zur Erkrankung beitragen. Dabei ist die HLA-Region die Hauptverantwortliche, denn sie reguliert das Immunsystem. Aktuell wurde eine weitere Stelle auf der DNA als verantwortlich identifiziert.
Weiterhin sind alle Betroffenen aufgerufen, ihr Blut für diese Untersuchungen zur Verfügung zu stellen. Es wird nach Parallelen zwischen verschiedenen Autoimmunerkrankungen gesucht. Außerdem finden Analysen von Gewebeuntersuchungen von Kopfhautbiopsien statt. Auch hierfür werden Patienten gesucht.

01/07/2017

haircoaching - Immer wieder hören wir von Haarpatienten, dass sie von ihrem Dermatologen Minoxidil zur Behandlung der Alopecia areata verordnet bekommen. Wir haben dazu unseren Expertenrat befragt und sehr kontroverse Antworten erhalten. Im wesentlichen lässt sich folgendes zu Minoxidil bei der Alopecia areata festhalten:
Die Wirkung von Minoxidil wurde weltweit NUR in Studien beim erblichen Haarausfall getestet und dokumentiert. Ein Wirkmechanismus zur Förderung des Wiederwachstums von Haaren ist vorhanden. Da bei der Alopecia areata nur sehr wenige Behandlungen und bisher noch keine Heilung der autoimmunen Ursachen bzw. Faktoren zur Verfügung stehen, versucht man mit Minoxidil ein bereits eingetretenes Wiederwachstum neuer Haare zu beschleunigen. Typisch für die Alopecia areata ist ja, dass jederzeit die Haare ohne irgendeine Behandlung nachwachsen können. Dermatologen, die Minoxidil ihren Areata-Patienten empfehlen, tun dies also aus der These heraus, dies als unterstützende Maßnahme zu sehen, wenn ohnehin ein natürliches Wiederwachstum vorhanden ist.
Daraus lässt sich die Schlussfolgerung ableiten, dass Minoxidil bei Personen mit kompletten Haarverlust ohne Wiederwachstum keinen Sinn macht. Sie sollten also das Für und Wider mit Ihrem behandelnden Arzt absprechen.

17/11/2016

haircoaching - In der letzten Zeit hört und liest man immer häufiger überwiegend im Internet von Trichologen, die "genaueste Untersuchungen" anbieten bei Haarausfall und allen Formen von Alopezie. Dies ist keine geschützte Berufsbezeichnung und wird daher immer häufiger von Geschäftemachern genutzt, um sich einen wissenschaftlich-medizinisches Image zuzulegen.
Die Trichologie, so der Name für das Fach, ist ein Spezialgebiet in der Dermatologie. Sie untersucht die Haarwurzeln und befasst sich speziell mit Kopfhaut und Haaren.
Es versteht sich von selbst, dass man hierfür ein Medizinstudium absolviert haben und sich möglichst auf die Dermatologie spezialsiert haben sollte. Beispielsweise bietet Prof. Trüeb in Zürich ein Traineeship in Dermato-Trichology ausschließlich für Ärzte an.
Da die Trichologen in der Regel keine operativen Eingriffe vornehmen müssen, sondern nur Haare ausgerissen und untersucht werden, meinen einige clevere Geschäftsleute, auch ohne jegliches Medizinstudium trichologische Untersuchungen anbieten zu können.
Schaut man genauer hin, so stellt man schnell fest, dass es sich bei dem sogenannten Trichologen oder der Trichologin um einen Frisör oder Zweithaarspezialisten handelt. Oft wurde die "Trichologie" in Crash-Kursen gelernt. Von solchen Angeboten ist dringend abzuraten. Sie schaden nicht unbedingt der Gesundheit, aber mit Sicherheit dem Geldbeutel und man ist nachher genauso schlau wie vorher. Auch wenn der Begriff "klinik" im Namen auftaucht, ist ein Blick ins Impressum und ein Hinterfragen der medizinisch-fachlichen Kompetenz dringend geraten.
Um sich von diesen unprofessionellen Laienanbietern abzugrenzen, sind bereits einige Haarspezialisten unter den Dermatologen zum Fachbegriff Dermato-Trichologist übergegangen.
Was ein Dermato-Trichologe leistet können Sie in einem interessanten Artikel von Prof. Patrick Yesudian nachlesen Hair Specialist, Trichologist or Dermato-Trichologist?