Haarausfall Neuigkeiten

01/08/2018

Die wichtigsten Informationen rund um Haarwuchs und Haarausfall habe ich nun in einem Video-Kurs online veröffentlicht.
Du musst also beim ersten Auftreten von Haarausfall nicht gleich einen Termin mit mir vereinbaren. Jetzt kannst du rund um die Uhr, 7 Tage in der Woche meine Hilfe in Anspruch nehmen. Immer dann, wenn das Problem dich am meisten belastet.

Wann ist es notwendig, einen Termin für eine persönliche Beratung mit mir zu vereinbaren?

Wenn du den Basis-Video-Kurs absolviert hast, kannst du einen Termin machen, um beispielsweise zu klären:

  • Wie kann ich die Diagnose des Arztes verstehen und einschätzen?
  • Wie bewältige ich konkrete Alltagssituationen?
  • Wie gewinne ich mehr Lebensqualität?
  • Wie und wann hilft mir Zweithaar?
23/07/2018

haircoaching - Auffällig viele junge Frauen klagen in letzter Zeit über verstärkten Haarausfall. Auch in der Beratung von Jenny Latz häufen sich diese Fälle seit einiger Zeit.

Erste Haarexperten vermuten nun die Gründe vor allem in dem wachsenden Trend, teilweise vollständig auf tierische Produkte zu verzichten. Vegane Ernährung kann durchaus zu Mangelerscheinungen und damit zu einem diffusen Haarausfall beziehungsweise zum telogenen Effluvium führen. Bekannt ist seit langem, dass vegane Ernährung zu Eiweiß- und Eisenmangel führen kann. Beides benötigt der Körper jedoch für das Haarwachstum.

Besonders junge Frauen können häufig durch die Regelblutungen unter einem Ferritinmangel leiden. Wenn sie zusätzlich dem Körper den Nachschub dieser wichtigen Nährstoffe entziehen, kann sich das fatal auf den Haarwuchs auswirken.

Um auf die erforderliche Menge zu kommen, müssten Veganer viel mehr Lebensmittel essen. Wichtige Lebensmittel für Haare und Haarwuchs sind insbesondere:
Eier, Fleisch und Fisch, grüne Gemüsesorten, Pilze und Hülsenfrüchte u.v.m.

Die Ernährung sollte immer ausgewogen sein, um Mangelerscheinungen zu vermeiden. Wer eine vegane Ernährung unbedingt beibehalten möchte, muss sich daher intensiv mit den entsprechend wichtigen Nährstoffen befassen.

23/07/2018

haircoaching - Wissenschaftler der Universität Manchester University veröffentlichten im März 2018 interessante Ergebnisse einer  Studie zu Ciclosporin A in der englischsprachigen Fachzeitschrift PLOS Biology unter dem Original-Titel:

Identifying novel strategies for treating human hair loss disorders: Cyclosporine A suppresses the Wnt inhibitor, SFRP1, in the dermal papilla of human scalp hair follicles

Einer der beteiligten Wissenschaftler ist Prof. Ralf Paus, der ehemals an der Uni-Hautklinik Lübeck für die Haarsprechstunde verantwortlich zeichnete.

In der Veröffentlichung wird als Anlass für diese Studie die enorme psychische Belastung von Menschen mit Haarausfall angegeben, so dass mehr effektive Methoden entwickelt werden müssten, um neues Haarwachstum anregen zu können.

In der Studie wurde der autoimmun-suppressive Wirkstoff Ciclopsorin A (kurz CsA) getestet, der als Nebenwirkung eine sogenannte Hypertrichose verursacht. Das Ergebnis der Studie zeigte:

Cyclosporin A kann das Haarwachstum beim Menschen auslösen. Es kann jedoch aufgrund seines toxischen Profils nicht effektiv zur Wiederherstellung des Haarwachstums verwendet werden. In dieser Studie wurde daher Cyclosporin A als Leitverbindung verwendet, um neue therapeutische Ziele zu identifizieren, die die Entwicklung neuer haarwuchsfördernder Wirkstoffe unterstützen können.

Durch Microarray-Analyse fanden die Forscher heraus, dass das Niveau des sekretierten Wnt-Inhibitors SFRP1 durch Cyclosporin A signifikant reduziert wurde. Hierin sahen sie einen neuen pharmakologischen Ansatz, der WAY-316606, einen gut verträglichen und spezifischen Antagonisten von SFRP1, verwendet, um die Wachstumsphase des Haarzyklus zu verlängern. Die Studie zeigte, dass WAY-316606 das Wachstum von menschlichem Haar ex vivo verbessert, was darauf hindeutet, dass es ein gezielterer Haarwachstumsförderer mit dem Potential ist, menschliche Haarausfallstörungen zu behandeln.

https://doi.org/10.1371/journal.pbio.2003705

 

17/07/2018

haircoaching - Wir haben in einem aktuellen Artikel einige Fakten für euch zusammengestellt über Haarwachstum und Haarausfall bzw. Alopezie. Aber auch darüber, wie es mit dem Waschen der Haare aussieht.

Wenn du dich für den Artikel interessiert, klicke auf den folgenden Link:
FAKTEN HAARWACHSTUM UND HAARAUSFALL
 

Hinweis: Um Artikel lesen zu können, musst du dich auf dieser Homepage registrieren!

11/07/2018

Die Warnungen vor einer bedenkenlosen Einnahme von Finasterid gegen die androgenetische Alopezie beim Mann mehren sich.
In Absprache mit dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte und den Herstellern finasteridhaltiger Arzneimittel warnt die Ärztekammer in einem Rote-Hand-Brief an die Ärzte vor Nebenwirkungen der Einnahme von Finasterid, insbesondere dem „Risiko einer sexuellen Dysfunktion, die nach Absetzen der Therapie länger als zehn Jahr fortbestehen kann“.
Außerdem sollen Ärzte ihre Patienten darauf hinweisen, dass es zu Stimmungsänderungen bis hin zu Depression und Suizidgedanken kommen könne. Bislang war lediglich von „depressiver Verstimmung“ die Rede. Auf Empfehlung der Europäischen Arzneimittel-Agentur musste nun auch „Angst“ als Nebenwirkung in den Beipackzettel von Finasterid aufgenommen werden.
Weitere Informationen finden sich hier: ROTE-HAND-BRIEF

13/06/2018

haircoaching - Wissenschaftler berichten in der Fachzeitschrift JAMA Dermatology, dass es bei einer Antihormontherapie gegen Brustkrebs es zu Haarausfall vom männlichen Typ kommen kann.
In der Studie werteten sie rückblickend die Daten von 112 Brustkrebspatientinnen im Alter von 34 bis 90 Jahren aus, die unter einer antihormonellen Therapie Haarausfall erlitten hatten. 67% hatten Aromatasehemmer eingenommen, 33% Tamoxifen. Bei 104 Patientinnen war der Haarausfall durch Photos dokumentiert, bei rund der Hälfte lagen Ergebnisse einer Trichoskopie vor.
92% der Patientinnen litt an leichtem Haarausfall ähnlich der androgenetischen Alopezie vom männlichen Typ. 46 Patientinnen waren mit Minoxidil behandelt worden, was bei 37 zu moderaten bis signifikanten Verbesserungen des Haarzustands führte.

Eine antihormonelle Therapie bei Brustkrebs geht offenbar mit einem Haarausfall einher, der der androgenetischen Alopezie nach männlichem Muster entspricht. Die Forscher erklären dies mit den Wirkmechanismen der antihormonellen Mittel, die zu einem Anstieg von Dihydrotestosteron führen.
Die Anwendung von topischem Minoxidil könne einem Großteil der betroffenen Frauen helfen, den Zustand ihrer Haare zu verbessern.

Quelle:

Freites-Martinez A et al. Endocrine Therapy–Induced Alopecia in Patients With Breast Cancer. JAMA Dermatology

13/06/2018

haircoaching - Lange Zeit gab es kaum Innovationen. Das soll sich nun mit einer aktuellen Studie ändern.
Nathan Hawkshaw und Ralf Paus vom Centre for Dermatology Research, der University of Manchester, untersuchten eine bereits seit langem bekannte Nebenwirkung des Immunsuppressivums Ciclosporin. Der Wirkstoff wurde ursprünglich zur Osteoporose-Behandlung entwickelt. Bei Patienten kam es teilweise zu stärkerem Haarwuchs.

Der Wirkstoff selbst ist also nichts Neues:
Vor Jahrzehnten wurde bereits berichtet, dass Cyclosporin A gegen kreisrunden Haarausfall wirken soll. Allerdings nicht mit nachhaltigem Erfolg.
Die Substanz hat nun in dieser neuen Studie das Kürzel WAY-316606 erhalten. Die Forscher behandelten in vitro menschliche Haarfollikel, die ihnen 40 Probanden zur Verfügung gestellt haben, mit Ciclosporin A und führten danach eine Genexpressions-Analyse durch, um den Wirkmechanismus zu verstehen.
Das Neue jedoch ist, dass das Immunsuppressivum die Expression des sogenannten Secreted Frizzled-Related Protein 1, kurz SFRP1 reduziert. Das wiederum fördert die Entwicklung und das Wachstum u.a. auch von Haarfollikeln.

Die Forscher hoffen nun, dass die Substanz oder ähnliche Moleküle extern auf die Kopfhaut aufgetragen eine Alternative zu den verfügbaren Arzneistoffen Minoxidil und Finasterid sein könnte, was jedoch noch durch tierexperimentelle und klinische Studien belegt werden muss.

13/06/2018

haircoaching - Das von der dortigen Regierung unterstützte, japanische Forschungsinstitut Riken und die Firma Organ Technologies Inc. haben bekannt gegeben, dass sie eine neue Methode zur Kultivierung von Haarfollikeln entwickelt haben.
Aus einer kleinen Menge Follikel-Gewebe können etwa 5.000 bis 10.000 Haarsträhnen gewonnen werden. So wäre die neue Methode als Alternative zur gängigen Behandlung durch Anti-Haarausfall-Medikamente und Haartransplantationen einsetzbar.
Laut dem Studienleiter wird das Follikel-Gewebe aus drei Arten von Stammzellen in der Kopfhaut gebildet. Deshalb hat das Forschungsinstitut nun gemeinsam mit der Kyocera Corp. ein Gerät entwickelt, um das Gewebe stabil zu kultivieren.

Eine Kommerzialisierung der Technik soll bis 2020 realisiert sein. Wir bleiben für euch dran!

13/06/2018

haircoaching - Wir freuen uns, dass wir euch seit dem 1. Juni 2018 endlich auch ein Zweithaarstudio in Basel, Schweiz empfehlen können. Die Inhaberinnen, Andrea Blick und Susanna Piccarreta, sind ausgebildete Maskenbildnerinnen.
Andrea Blick ist außerdem Friseurin und Susanna Piccarreta war lange Zeit als Psychologin lic. phil. tätig. Nun haben sich die beiden mit ihrer Haarwerkstatt Basel selbstständig gemacht und bieten alles, was das Herz von uns Zweithaarträgerinnen begehrt.
Hier geht es direkt zur --- Haarwerkstatt Basel

 

31/05/2018

Berlin - Es tut sich wieder was in der Forschung der Alopecia areata. Gerne möchte ich euch auf eine klinische Studie zur Behandlung von Alopecia Areata bei Kindern und Jugendlichen aufmerksam machen.
Das Forschungszentrum für Haut und Haare der Charité in Berlin beteiligt sich gemeinsam mit einem Studienzentrum in Bremen an der Durchführung  einer multizentrischen Studie.
In dieser Studie wird ein Studienmedikament für die Behandlung von Alopecia areata bei Kindern und Jugendlichen untersucht. Das Studienmedikament ist ein pflanzliches Präparat, das als Hautlösung aufgetragen wird. Bis heute haben 278 Erwachsene in verschiedenen Studien dieses Medikament zwei bis zwölf Monate lang zweimal täglich aufgetragen, und es wurde gut vertragen. Es wurde gezeigt, dass die zweimal tägliche Anwendung des Produkts den Haarausfall deutlich reduzieren und das Nachwachsen der Haare verbessern kann.

Bei dieser klinischen Studie soll nun untersucht werden, ob die Hautlösung bei Kindern und Jugendlichen mit Alopecia areata die Haare wirksam nachwachsen lässt und ob sie sicher ist.

Für diese Studie werden gesucht:

  • männliche und weibliche Patienten zwischen 2  und 17 Jahren
  • mit einer aktiven Alopecia Areata, bei der 25% bis 95% der Kopfhaut betroffen sind

Alle weiteren Detailinformationen und die Kontaktdaten findet ihr unter diesem Link: STUDIE-ALOPECIA-AREATA