Haarausfall bei Chemotherapie

Haarausfall in Folge einer Chemotherapie kann zu den Formen diffuser Alopezien gezählt werden. Krebstherapien wirken sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auch auf Haut und Haare aus. Wenige Wochen nach Beginn der Chemotherapie setzt mehr oder weniger starker Haarausfall ein.
Abhängig von der Art der Zytostatika, der Dosis und der Veranlagung der Patienten können auch Augenbrauen, Wimpern und Körperbehaarung betroffen sein.

Haarausfall nach Chemotherapie

Besonders für Frauen bedeutet der Haarausfall ein schwerwiegendes Problem. Die Tatsache, dass man an einer schweren Krankheit leidet, wird für die Außenwelt sichtbar. Wichtig für den Heilungsprozess ist daher vor allem eine positive Lebenseinstellung während der Therapie.

Die möglichen Nebenwirkungen einer Chemotherapie sind abhängig von den Zytostatika, der Dosis sowie der Dauer und Wiederholungsrate der Behandlung. Bei niedrig dosierter Chemotherapie entwickelt sich der Haarausfall langsamer und weniger heftig.

Lösungen

Kühlkappe bei Chemotherapie



Bereits seit Jahrzehnten testen Forscher Kühlhauben, die durch Unterkühlung die Durchblutung der Kopfhaut während der Chemotherapie verringern.

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Perücke bei Chemotherapie



Für die kurze Zeit der Chemobehandlung bietet sich Haarersatz aus qualitativ gutem Kunsthaar an. Perücken sind heutzutage von echtem Haar kaum noch zu unterscheiden.

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Wenn Augenbrauen ausfallen



Es gibt viele Möglichkeiten, schnell und kostengünstig Augenbrauen zu bekommen, ohne Geschick beim Schminken.

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Die Chemotherapie greift die sich rasch teilenden Tumorzellen an. Zu den sich rasch teilenden Zellen zählen aber auch die Zellen der Haarfollikel, die auf die Zytostatika mit einem Abbruch der Wachstumsphase reagieren. Die Haare fallen sehr rasch über den Kopf verteilt und diffus aus. Der Wachstumszyklus der Achsel- und Schambehaarung ist langsamer, d.h. hier ist auch eine deutlich geringere Wirkung der zytostatischen Substanzen zu verzeichnen.

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