Hormonpräparate

Östrogenhaltige Mittel können nach längerer Anwendung den Haarausfall bremsen. Hormonpräparate dienen bei Haarausfall im allgemeinen nur der Kurzzeitbehandlung, weil sie mit einem schwerwiegenden Eingriff in das körperliche Gleichgewicht verbunden sind. Eine solche Behandlung sollte nur in Absprache mit dem behandelnden Frauenarzt vorgenommen werden.
Bei einer Pille mit Antiandrogenen kann unter Umständen eine therapeutische Wirkung auch gegen den erblichen Haarausfall der Frau erzielt werden. In diesem Zusammenhang werden beispielsweise die Handelspräparate Belara, Diane 35, Valette, oder Neo-Eunomin genannt.
In Apotheken erhält man außerdem rezeptfrei Haartinkturen, die in abgewandelter Form Östrogen enthalten.

Vor einer Selbstmedikation sollten Sie jedoch den Rat Ihres Arztes einholen. Diese Mittel dürfen nicht permanent angewendet werden.