Erblich bedingter Haarausfall bei der Frau

Der erbliche Haarausfall vom weiblichen Typ ist in der Regel recht einfach zu diagnostizieren, weil es sich um ein typisches Lichtungsmuster handelt. Es kommt zu einer mehr oder weniger starken Ausdünnung der Kopfhaare im oberen Bereich, d.h. der Scheitel wird langsamer dünner und es kann dazu kommen, dass die Kopfhaut durchscheint.

Die androgenetische Alopezie der Frau kann in Schüben von verstärktem Haarausfall begleitet sein. Der Verlauf wurde in den 70er Jahren erstmals von dem Hamburger Dermatologen E. Ludwig beschrieben.  In manchen Fällen dünnen auch die Seitenbereiche und der Bereich des Vorderkopfes aus. Allerdings kommt es bei Frauen nie zu einer ausgeprägten Glatzenbildung wie bei Männern.
Beim androgenetischen Haarausfall vom weiblichen Typ ist nie der Hinterkopfbereich betroffen. Es gibt jedoch ein wachsende Zahl von Frauen, die ein männliches Muster mit Geheimratsecken entwickeln.

Zeichnungen von Nike Schenkl: aus dem Buch Haar-Los von Jenny Latz
erblicher Haarausfall Frau Scheitel

Laborwerte

Im Blut von Frauen mit erblichem Haarausfall ist der Androgenspiegel (männliche Geschlechtshormone) selten erhöht. Auch bei Frauen liegt - wie bei der androgenetischen Alopezie beim Mann - eine erhöhte Empfindlichkeit der Haarwurzeln auf die Androgene zugrunde.

Blutuntersuchungen ergeben in der Regel keinen Befund. Es sei denn, es liegt gleichzeitig ein diffuser Haarausfall vor.

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