Traditionelle Chinesische Medizin

In der Theorie der Akupunktur geht man davon aus, dass der Körper in bestimmten Bahnen, den sogenannten Meridianen, von Energie durchflossen wird. Durch die Akupunktur werden "Energieblockaden" in den Meridianen aufgehoben und die zu behandelnden Organe bzw. deren Funktionskreise zur Selbstheilung angeregt.
Die Akupunktur wird als Bestandteil der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits für mehrere Erkrankungen als Behandlungsform empfohlen. In zunehmendem Maße hat die Traditionelle Chinesische Medizin auch bei uns Einzug gehalten und kann schulmedizinische Behandlungsverfahren ergänzen.
Die Erfolge mit der Akupunktur beim kreisrunden Haarausfall sind gut. Wie bei allen anderen Verfahren sind die Aussichten für Patienten mit kürzerer Erkrankungsdauer und kleinerem Befall günstiger, aber auch vielen langjährigen und ausgeprägten Fällen haben die Akupunktur-Behandlungen schon geholfen. Natürlich gibt es auch Fälle, bei denen auch die Akupunktur nicht anschlägt.

Akupunktur bei kreisrunder Haarausfall

Experten empfehlen bei der Alopecia areata zunächst 15 Sitzungen - täglich oder alle 2 Tage. Dabei findet u.a. der sogenannte "Haarwachstumspunkt" besondere Bedeutung. Um kahle Herde auf der Kopfhaut herum können auch Nadeln gesetzt werden. Zusätzlich kann nach der Akupunktur mit Moxibustion behandelt werden. Hierbei wird der Haut über kleine zigarrenartige Krautrollen Wärme zugeführt.
Nach dem ersten Behandlungszyklus ist zunächst ein Monat Pause, danach folgen 10 bis 12 weitere Sitzungen.
Weitere drei Monate später folgt ein dritter Therapiezyklus.
Bei leichteren Formen ist die Behandlung dann abgeschlossen. Bei schweren Formen erfolgen weitere Zyklen in Abständen von 3 Monaten.

TCM bei kreisrunder Haarausfall

Neben der Akupunktur bietet die Traditionelle Chinesische Medizin noch viele weitere Verfahren zur Behandlung einer Alopecia areata.

Weitere Informationen finden auf haarerkrankungen.de

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